Therapie und Hilfsmittel beim Schlafapnoesyndrom
Werbung:
Je nach Schweregrad des Schlafapnoesyndroms kann eine medizinische Behandlung des Patienten notwendig sein oder der Einsatz von Hilfsmitteln für Betroffene einer Schlafapnoe ausreichen. Frei verkäufliche Hilfsmittel für Schlafapnoe sind zum Beispiel besondere Schnarchschienen oder spezielle Nasenklammern. Zur medizinischen Behandlung eines Schlafapnoesyndroms gehört dagegen das individuelle Einstellen einer Atemmaske.
Eine Schlafmaske umschließt die Atemwege im Gesicht vollständig. Durch ein Gerät gelangt ein ständiger Strom von feuchter Luft in den Rachen. Damit wird der Körper animiert, zu atmen und die Atemaussetzer unterbleiben. Eine solche Schlafapnoe-Maske muss jede Nacht benutzt werden und wird zum ständigen Begleiter des Betroffenen der Schlafapnoe. Dennoch ist es in den meisten Fällen eine sinnvolle Therapieform des Schlafapnoesyndroms und sorgt für eine neue Lebensqualität.
Die Wirksamkeit vieler anderer Mittel wie Nasenklammern oder bestimmte ätherische Öle sind umstritten. Ein interessanter Ansatz zur Behandlung des Schlafapnoesyndroms ist hier eine Schlafschiene, die während des Schlafs den Unterkiefer nach vorne streckt. Dabei wird das Blockieren der Atemwege durch die Rachenmuskulatur erschwert. Eine solche Schiene ist aber in der Regel nur bei einer leichten Schlafapnoe sinnvoll. Weiterhin können ggf. bestimmte Medikamente oder ein Zungenmuskeltraining die Eindämmung der Schlafapnoe begünstigen.
Eine neue Therapie des Schlafapnoesyndroms ist die operative Vergrößerung des Nasen-Rachen-Raums hinter der Zunge. Hierbei konnten bislang gute Ergebnisse erzielt werden. Allerdings ist diese Operation noch nicht sehr verbreitet.
Werbung: