Die Diagnose Schlafapnoesyndrom

Messwerte im Schlaflabor

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Nachdem ein begründeter Verdacht für eine Schlafapnoe vorliegt, gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Der behandelnde Arzt kann zur Absicherung der Problematik dem Patienten ein kleines Messgerät mitgeben, das unter anderem den Die Atemströmung, Herzfrequenz und Blutsauerstoffsättigung misst. Diese Messung erfolgt zuhause. Meistens bleibt der Patient dabei nur eine Nacht am Gerät verkabelt, bis die Datenlage zur Eingrenzung eines Schlafapnoesyndroms ausreichend ist. Dabei werden Messelektroden am Körper und in der Nase angebracht. Zeigt die Auswertung der Messergebnisse bei gleichzeitigem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut mehr als zehn Atemaussetzer von zehn oder mehr Sekunden Länge, ist eine Schlafapnoe wahrscheinlich.

Nach dieser Erstprüfung werden diese Patienten zu einer intensiveren Untersuchung in ein Schlaflabor eingewiesen. Dort werden zusätzliche Daten erfasst und der Schlaf des Patienten gefilmt. Dabei können auch typische Indizien für eine Schlafapnoe festgestellt werden, die sogenannten Arousals. Dabei reagiert der Körper mit einer Weckreaktion auf den durch das Schnarchen und die Atemaussetzer bedingten deutlichen Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut. Diese Weckreaktionen begleiten die Atemaussetzer und führen zu einer regelrechten Zerstückelung des Schlafes und damit der Tief- und Traumschlafphasen, ohne deren ausreichenden Längen sich die Patienten nicht „ausgeschlafen“ fühlen. Genau diese Charakteristiken des Schlafapnoesyndroms können in einem Schlaflabor gut nachvollzogen werden.

Stellt sich im Schlaflabor heraus, dass der Patient am Schlafapnoesyndrom leidet, müssen weitere Therapieschritte ins Auge gefasst werden. Reichen frei verkäufliche Hilfsmittel nach Meinung des Arztes nicht aus, muss die Behandlung mit einer Atemmaske oder alternativen Möglichkeiten aufgenommen werden.

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