Auswirkungen des Schlafapnoesyndroms

Von Schnarchen über Müdigkeit bis zu Herz-Kreislauf-Problemen

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Gleich nach dem Aufwachen kommt es zur ersten Folge der Schlafapnoe: Mattigkeit, Müdigkeit. Die Betroffenen des Schlafapnoesyndroms fühlen sich wie gerädert oder völlig zermatscht. Der erholsame Schlaf mündet nicht in einem erholten Aufwachen, weil er wegen der Schlafapnoe einfach nicht erholsam war. Die Sauerstoffzufuhr war eingeschränkt, das Schnarchen groß, die Atemaussetzer zu viele.

Das hat auch im weiteren Tagesverlauf der Betroffenen einer Schlafapnoe erhebliche Konsequenzen. Immer wieder kann es - zum Teil zu plötzlichen – Müdigkeitsattacken kommen. Diese können so drastisch ausfallen, dass ein Sekundenschlaf möglich wird. Im Straßenverkehr ist das fatal. Aber auch sonst ist die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, die gesamte Leistungsfähigkeit, bei Betroffenen des Schlafapnoesyndroms eingeschränkt.

Meistens wissen es die Betroffenen aber nicht einmal, da sie von ihrer Schlafapnoe keine Kenntnis haben und das Gefühl des ausgeschlafenen, frischen Körpers und Geistes nicht kennen. Sie verlieren es jede Nacht an ihr Schlafapnoesyndrom.

Das sind die täglichen und offensichtlichen Einschränkungen durch das Schlafapnoesyndrom. Die Gefahr, die eine Schlafapnoe mit sich bringt, ist aber noch größer. Die Wahrscheinlichkeit von Depressionen steigt, der Blutzuckerspiegel ist häufig erhöht, die Betroffenen haben eine Tendenz zu mehr stressbedingte Leiden wie Magengeschwüren oder Hörstürze. Die gesamte Herz-Kreislauf-Funktion ist tendenziell anfälliger, weshalb ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck oder auch Herzinfarkte und Schlaganfälle besteht.

Es ist nicht klar, ob und welche dieser genannten Folgen im Einzelfall auftreten. Sobald ein Dauerschnarcher aber einige dieser hier genannten Charakteristiken aufweist, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um weitere Schritte zu besprechen. Der Hausarzt wird bei einem begründeten Verdacht auf das Schlafapnoesyndrom in einem solchen Fall an einen Fachmediziner überweisen, der prüft, welche Therapieform notwendig ist.

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